Volleyball: Den Altersbeschwerden zum Trotz – drei Spieltage hintereinander

Die letzten drei Wochenenden waren wir mit Spieltagen beschäftigt und hatten daher auch keine Zeit einen Bericht zu verfassen. Zunächst mussten wir nach Neureut, wo wir auf unsere alten Bekannten vom KTV sowie auf die junge Mannschaft des CVJM Neureut trafen.

Der Spielbeginn 12:30 am Sonntag schien auf den ersten Blick eigentlich ganz entspannend, doch beim Einschlagen waren wir nur zu viert und hofften auf weiteren Zuwachs in den nächsten 5 Minuten bis zum Spielbeginn. Dieser traf tatsächlich ein und wir holten immerhin 10 ganze Punkte im ersten Satz. Nach dem Einspielen während des Spiels lief es dann besser und die nächsten beiden Sätze waren sehr ausgeglichen (22:25 und 25:22). Im 4. Satz war die Konzentration allerdings wieder weg und wir mussten das Spiel mit 1:3 Sätzen abgeben.

Im 2. Spiel gegen Neureut knüpften wir an diese schwächere Leistung an und gaben die ersten beiden Sätze klar mit 16:25 und 22:25 ab. Danach besannen wir uns allerdings unsere kämpferischen Stärke und konnten Satz 3 und 4 recht deutlich für uns entscheiden und auch der Tie-Break war eine klare Angelegenheit. Somit war unser Punktekonto wieder ausgeglichen.

Wir hatten uns für die zweite Pokalrunde qualifiziert und durften daher auch am nächsten Wochenende, diesmal allerdings zu Hause, wieder antreten. Dabei trafen wir auf 2 Heidelberger Mannschaften sowie auf den FSV Keltern-Weiler, hatten also wirklich keine leichten Gegner erwischt. Das erste Spiel führt uns gegen Keltern und wir waren gespannt, wieviele Punkte wir schaffen würden. Dies gelang uns mit 13 und 16 Punkten recht gut und einige Kelterner Emotionen zeigten, dass auch sie etwas unter Druck geraten können.

In der Verlierer Runde mussten wir dann gegen die junge Mannschaft aus Eppelheim antreten und gewannen den ersen Satz recht klar und zeigten im 2. Satz kämpferische Stärke, sodass wir zum Entscheidungsspiel gegen das Brotlose Getümmel aus Heidelberg antreten mussten. Zunächst war das Ganze recht ausgeglichen, obwohl doch immer mit leichten Vorteilen für Heidelberg. Danach reichte unsere Kraft und Konzentration nicht mehr und wir mussten beide Sätze abgeben und waren damit ausgeschieden. Da wir damit allerdings gerechnet hatten, waren wir nicht sehr enttäuscht sondern freuten uns über die vielen gesammelten Punkte und gelungenen Spielzüge.
Das dritte Spielwochenende hintereinander führt uns in die Becker-Halle in Langensteinbach, wo wir auf den TV Schwann und den SV Langensteinbach trafen. Dies war schon der erste Spieltag der Rückrunde, die Gegner kannten wir also schon etwas. Das Hinspiel gegen TV Schwann hatten wir noch mit 2:3 Sätzen verloren. Das Rückspiel zeigte jetzt allerdings doch, dass wir deutlich besser eingespielt sind und wir konnten einen relativ ungefährdeten 3:1 Sieg verbuchen. Schön, dass auch Carmen wieder mit von der Partie war und sich wirklich gut geschlagen hat. Auch das zweite Spiel gegen Langensteinbach (hier hatten wir auch in der Hinrunde gewonnen) wurde zu einem deutlichen 3:1 Sieg. Die beiden Stellerinnen Brita und Birgit mussten durchspielen und haben dies wirklich gut gemeistert.

Wir sind jetzt Vierter mit 12:8 Punkten und freuen uns auf die Weihnachtspause bis Mitte Januar und schauen mal, was aus den kommenden Spielen noch rauszuholen ist.

Autor: Karl-Josef Sandmeier