So war es im Basketball-Camp in Holland 2016

Das war es also, unser Basketball-Camp in Holland vom 14.05.16-19.05.2016. Schneller vorbei als gedacht und besser als so mancher erwartet hatte.

Doch zurück zum Anfang.

Treffpunkt war am Samstag, 14.05.2016 um 08:15 Uhr an der Marylandhalle. Alle da gewesen? Hakon (Gary), Eren, Rudi, Leandro, Simon, Ege, Sören, Marcel (Lumpi), Phillip! Ja, kurz noch eine schnelle Verabschiedung von den Eltern und es konnte pünktlich um 08:30 Uhr auf unsere Fahrt ins 580 km entfernte Cadzand-Bad in Holland  losgehen. Ohne Stau sollten wir in ca. 6 Stunden da sein. Stau? Hatten wir nicht. Zwei Pausen eingelegt und wir waren pünktlich um 14:30 Uhr an unserer bescheidenen Bleibe mit sechs Schlafzimmern, drei Bädern, sechs Toiletten, drei Küchen und drei Gehminuten von der Halle und acht Gehminuten vom Strand entfernt. Die Zimmer waren schnell eingeteilt und so mancher musste wohl zum ersten Mal in seinem Leben ein Bett beziehen – was anscheinend nicht so leicht war.

Nachdem alles soweit hergerichtet war, sind wir erst einmal die Halle in Augenschein nehmen gegangen und haben noch einen kurzen Blick auf das Meer geworfen. Für Sonntag konnten wir dann noch eine Trainingseinheit mehr buchen, so dass wir an diesem Tag auch schon vier Stunden einplanen konnten.

Das erste gemeinsame Essen

Am Abend stand dann unser erstes gemeinsames Essen an. Unser Haus, das aus drei Wohnungen bestand, konnte jeweils im Bereich der Wohnzimmer verbunden werden. Das mittlere Haus wurde von den Möbeln her etwas umgebaut und war somit unser gemeinsamer Essensbereich.

Zum Essen sollte es Pizza ala Don-Ramón geben. Mit drei Backofen sollte das eigentlich kein Problem sein. Leider kennen die Holländer anscheinend keine Backbleche, was leider dazu geführt hat, dass die Pizza von oben unglaublich lecker und gut aussah, aber von unten nicht durch war. Der Teig wollte auf der Glasplatte einfach nicht knusprig und fest werden. Aber es wurde alles gegessen. Gab ja auch nichts anderes! Der Rest des Abends stand dann wie die restlichen Abende auch der Mannschaft zur freien Verfügung. Wer aber meinte, dass spät ins Bett gehen nichts ausmacht, der hatte sich leider geirrt.

Der erste Trainingstag stand an

Um 07:20 Uhr machten alle erst einmal Bekanntschaft mit unserem Wachmacher, dem Kochtopf und Löffel (kam aber nur am ersten Morgen zum Einsatz). Schlafen bei dem Krach ging leider nicht mehr. Wer erst fünf Stunden vorher ins Bett gegangen ist, war wohl zu diesem Zeitpunkt nicht so gut auf mich zu sprechen. So wie jeden Morgen, gingen zwei Brötchen kaufen und zwei deckten den Tisch für das Frühstück. Um 08:00 Uhr waren dann alle am Tisch, zumindest körperlich. Es wurde gegessen, getrunken, über die ein und andere Essgewohnheit den Kopf geschüttelt und anschließend wieder abgeräumt.

Dann war erst einmal Pause. Um 09:45 Uhr ging es dann los zu unserer ersten Trainingseinheit von 10:00-12:00 Uhr. Die Halle war schnell erreicht, die Mannschaft umgezogen und es konnte losgehen. Was stand auf dem Programm? Das Hauptthema sollte Pick and Roll sein in verschiedenen Ausführungen sowie eine Ballhandling-Übung, die zu jeder Trainingseinheit um einen weiteren Punkt erweitert wurde. Zwischen den Einheiten standen Wurfserien an sowie ein Spiel von mindestens 25 Minuten.

Die Trainingseinheiten fanden an den folgenden Tagen statt:

  • Sonntag 10:00-12:00 und 15:00-17:00 Uhr Training
  • Montag 09:10-09:45 Uhr Laufen am Strand und 10:00-12:00 und 16:00-18:00 Uhr Training in der Halle
  • Dienstag 13:00-14:00 Uhr Football am Strand und von 16:00-18:00 Uhr Training in der Halle
  • Mittwoch 10:00-12:00 Uhr und 16:00-18:00 Uhr Training

Nach den ersten vier Stunden merkte man schon, dass die Intensität der Spieler und das Verständnis zu den Übungen von Einheit zu Einheit besser wurde. Die Spiele waren auf einem guten und teils schnellen Level, was den ein und anderen schönen Angriff brachte und es fing an, beim Zusehen Spaß zu machen. Mit Ramón im Training, der sich um das Pick and Roll kümmerte, hatten die Spieler einen erfahrenen, konsequenten und guten Trainer an der Seite, der deutlich machte, auf was alles zu achten ist. Die Ballhandling-Übungen nahmen so langsam auch Form an. Wobei wir hier leider auch nach vier Tagen nicht bis ans Ende der Ausführung gekommen sind.

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Fazit

Der Resonanz vom letzten Tag zu urteilen, hat das Camp allen Spaß gemacht, was man auch an der Trainingsmoral erkannte. Es gab keinen Streit, keine Verletzten, keine Verschollenen und es wurde auch keiner krank.

Ramón und mir hat es auch sehr gut gefallen und es war weniger stressig als gedacht. Das lag aber auch daran, dass man über die Jungs absolut nichts Schlechtes sagen kann und keiner meinte, aus der Reihe tanzen zu müssen.

Gary, Eren, Rudi, Leandro, Simon, Ege, Sören, Lumpi und Philipp, ihr seid auf einem guten Weg. Bleibt so vom Typ her und trainiert immer schön weiter.

Vielleicht auf ein Neues im nächsten Jahr……….