PITFIT-Gruppe beim Dahner Felsenpfad

Ende September 2010 unternahm die PITFIT-Gruppe eine Wanderung in der Pfalz, die Erkundung des Dahner Felsenpfades stand auf dem Programm.

Um das Städtchen Dahn herum gibt es eine große Anzahl von z.T. sehr bizarren Felsformationen. Vor Millionen von Jahren entstand hier eine riesige Platte aus buntem Sandstein, die im Laufe der Zeit durch Erosion umgestaltet wurde zu den ganz besonderen Felsgebilden, die wir heute bestaunen können. Sie geben der Landschaft ihren Namen: Dahner Felsenland.

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Beim Wandern auf dem Dahner Felsenpfad fanden wir Felsen in einer Formenvielfalt, die einmalig ist. Es gab säulenförmige Gebilde, Felstürme, plattenähnliche Sandsteinstücke und auch riesige klobige Felsbrocken. Man kann die Menschen der Gegend gut verstehen, dass sie ihren Felsen sehr phantasievolle Namen gaben, z.B. Pfaffenfels, Schwalbenfelsen, Lämmerfelsen, Schillerfelsen; um viele dieser Felsen ranken sich Geschichten und Legenden. Auf einigen gibt es Aussichtspunkte und wir waren von den herrlichen Ausblicken von oben ins Land sehr begeistert.

Die Wanderung bot viel Abwechslung, es ging bergauf und bergab, teils über bequeme Wege, vorbei an Weiden mit grasenden Schafen und Ziegen, teils über schmale Waldwege und über mit Seilen abgesicherte Stufen. Da es Herbst war, gab es eine Menge Pilze, die einige aus unserer Wandergruppe eifrig sammelten. Prachtexemplare von Fliegenpilzen standen am Weg und erfreuten das Auge, man ließ sie aber stehen!

Was wäre die schönste Wanderung ohne Einkehr? Zwar machten wir mehrmals kleine Pausen, um einen Blick auf andere Felsformationen und die Dahner Umgebung zu werfen, um etwas zu trinken oder auf zurück gebliebene Gruppenmitglieder zu warten. Die Mittagsrast machten wir in der Dahner Hütte des Pfälzerwald-Vereins, wo bestens für unser leibliches Wohl gesorgt wurde.

Am Ende waren alle angenehm müde, doch voller neuer Eindrücke und zufrieden
mit ihrer Wanderleistung.

Autoren: Ursula und Franz-Georg