Struktur

Struktur der Sportgemeinschaft Eichenkreuz

 

Leistungssport Freizeitsport Gesundheitssport
BasketballBadmintonHerzgruppen
VolleyballBasketballPräventionsgruppe
Fitness-Gymnastik
VolleyballSport im Freien

- Fitnesstraining
- Lauftreff
- Bergwandern
- Skilanglauf

 

Wie die Geschichte des Vereins zeigt, unterlag das Sportangebot einer ständigen Weiterentwicklung und einem Wandel. Aus den wettkampforientierten Sportarten Basketball, Handball und Leichtathletik konnte sich nur Basketball zu einer bis heute funktionsfähigen Basketballabteilung mit guten Perspektiven im Amateurbereich etablieren.

Die Leichtathleten widmeten sich – wie es in den fünfziger Jahren noch üblich war – während der Wintersaison anderen Sportarten, insbesondere dem Skilauf mit allen Variationen. Da das Skilaufen bei uns im Schwarzwald wegen der milden Winter und des Schneemangels an Bedeutung verlor, suchte man nach anderen sportlichen Aktivitäten. Es entwickelten sich neue Gruppen mit unterschiedlichen Ambitionen, die hauptsächlich dem Freizeitsport zugeordnet werden können.

Eine wesentliche Erweiterung des Aufgabenfeldes in der Vereinsgeschichte bedeutete die Kooperation mit der „Arbeitsgemeinschaft Herzgruppen e.V.“ und damit die organisatorische Betreuung der ersten Herzgruppen. Diese fruchtbare Zusammenarbeit wirkte modellhaft für andere Sportvereine in Baden-Württemberg. Da die Zielsetzung für die Herzgruppen ganz auf Rehabilitation durch Bewegung ausgerichtet ist, sind für diesen Bereich des Sports speziell ausgebildete Fachleute (Ärzte und Übungsleiter) zuständig.
Nach der heute üblichen Einteilung des Sports in drei große Bereiche mit klar umrissenen Zielen und Aufgabenfeldern weist der Verein heute die abgebildete Struktur (s.o.) auf.

Da eine eindeutige Zuordnung der Gruppen zu einem der Bereiche nicht immer möglich ist, kommt es gelegentlich zu Überschneidungen.

 


Leistungssport – Freizeitsport – Gesundheitssport: Definition und Abgrenzung

 

Leistungssport (Wettkampfsport)

Hauptziel des Leistungssports ist die persönliche Höchstleistung, die sich an Rekorden oder im Leistungsvergleich (Wettkampf, Wettspiel) messen lässt.

Um den Leistungsvergleich zu objektivieren und Chancengleichheit zu garantieren, bedarf es eines umfangreichen internationalen Regelwerkes. Die Mannschaftsleistungen in den Sportspielen werden in Punktetabellen der entsprechenden Ligen dargestellt.

Die Leiter der Spielmannschaften qualifizieren sich als Trainer auf ansteigendem Lizenzniveau.

 

Freizeitsport (Breitensport)

Freizeitsport ist ein Sammelbegriff für Breitensport, Ausgleichssport, Jedermann-Sport, Urlaubssport. Der Freizeitsport ist allgemein durch mehrere gleichwertige Ziele gekennzeichnet: Körperliche Fitness, Freude an der Bewegung und am Spiel, Gesundheit durch Ausgleich und Erholung, Geselligkeit. Die Freizeitsportgruppe legt die Ziele selbst fest und gestaltet den Übungsbetrieb nach eigenen Vorstellungen.

Der Freizeitsport unterliegt keinem starren Regelwerk.

Der Leiter einer Freizeitsportgruppe kann sich als Übungsleiter „Ü“ (sportartenübergreifend) oder Übungsleiter „F“ (sportartspezifisch) ausbilden lassen.

 

Gesundheitssport (Rehabilitationssport)

Beim Gesundheitssport sind die Ziele eindeutig auf Rehabilitation nach einer Krankheit und auf die Festigung der Gesundheit ausgerichtet.

Die Maßnahmen und Leistungen der Rehabilitation sind gesetzlich geregelt und werden ärztlich verordnet.

Übungsstunden der Herzgruppen müssen von einem speziell ausgebildeten Übungsleiter geleitet und durch einen Arzt betreut werden. Die Ausbildung zum Übungsleiter „S“ (Rehabilitationssport) erfolgt indikationsspezifisch z.B. Sport in Herzgruppen, Sport nach Krebs.

Der Begriff Gesundheitssport setzt sich gegenüber dem Rehabilitationssport immer mehr durch, da die Prävention ,d.h. die Vorbeugung gegen bestimmte Krankheiten, durch Bewegungstraining ebenfalls zu den Aufgaben des Sports gehört.

(Autor: Dr. Pit Reuß)